Sommer und Wasser – passt das denn?

Heute endlich mal wieder ein Blogeintrag zum Schwimmen. Die Berichte von Training und Wasser in verschiedenen Umgebungsbedingungen kommen derzeit etwas kurz. Doch heute soll es endlich mal wieder was zu lesen geben.

Gerade bei diesen Temperaturen, wie sie aktuell den Sommer beherrschen, bin ich umso mehr überzeugt, genau die richtige Sportart für meine Freizeitbeschäftigung gewählt zu haben. Gibt es ein anderes Medium, eine andere Sportstätte, die dieses Wetter besser kompensieren als Wasser?

Bereits morgens nach dem Aufstehen ist es draußen trocken und warm bzw. heiß. Es scheint keinerlei Abkühlung zu geben. Die weit aufgerissenen Fenster nachts können die nicht vorhandenen Windzüge und kühlen Brisen nicht ins Innere der Räume bringen. Die Luft steht und am liebsten möchte man in der Dusche übernachten. Oder eben – im Schwimmbad.

Lieber Schwimmhäute als Schweißflecken 😉

Wenn ich in diesen Tagen zum Training fahre, dann freue ich mich auf mehr, als (nur) meine Mitschwimmer zu treffen und mich am Trainingsprogramm zu erfreuen und auszupowern. Ich freue mich aufs kühle Nass.

Während der „Pool“ im Garten bereits eine Wassertemperatur von 32 Grad erreicht hat und leider mitten in der Sonne steht, ist die Schwimmhalle ein geschlossenes Gebäude – also überdacht. Es lässt die Sonne draußen und die Wassertemperatur bleibt auf einem konstanten Level, derzeit bei etwa 29 Grad.

Der Sprung ins Becken macht wach. Belebt den Körper. Erfrischt und reißt den Geist aus der Lethargie des Ruhemodus, in den sich der Körper versetzt hat, um möglichst nicht zu schwitzen. 90 Minuten Training wirkt wie eine Frischzellenkur und die Nächte nach dem Training bieten Schlaf und Erholung.

Eigens für den Sommer hatte ich mir einen Schwimmgurt beschafft (schon im letzten Jahr). Ein Bauchgurt, den man umlegt um auch in kleineren Becken, wie zum Bsp. einem Gartenpool etwas trainieren zu können. Man braucht nur etwas, wo man den Gummizug, das Zugseil, des Gurtes sicher befestigen kann und schon kann es losgehen. Theoretisch!

Der Gurt ist da. Er ist auch befestigt. Wasser ist drin im Pool. Aber diese Sonne, die die ganze Zeit auf den Schädel brennt. Zusätzlich auf die Schultern. Eine gefährliche Angelegenheit, denn entweder erleide ich einen Sonnenstich oder einen Sonnenbrand. Das ist übrigens auch eine gute Ausrede um nicht aus den kühlen Räumlichkeiten in den heißen Garten zu müssen, in dem ich dann in das sehr angenehm kühle und wirklich längst nicht mehr kalte Wasser steige (wie gesagt 32 Grad) und da dann auch wieder irgendwann raus muss -> in die Hitze. Teufelskreis. Ich bleibe drinnen.

Die Trainingseinheiten in der Halle sind einfach unersetzlich in diesem Sommer – nie war die Wassertemperatur wohltuender. Und keine Gefahr von Stichen, jeglicher Art, oder Bränden – ebenfalls (fast) jeglicher Art.

Im Winter meckern wir immer ein bisschen, weil 28 Grad sich dann sooo kalt anfühlen, man ist doch schließlich schon durchgefroren. Im Sommer sind meist 29 Grad ebenfalls zu kalt, durch die Hitze draußen und jedes Grad Abweichung von der Körpertemperatur bedeutet frieren. Aber diesen Sommer ist es ganz anders und es fühlt sich wunderbar an. Nachhaltig wunderbar, denn das gekühlte Gefühl nimmt man anschließend mit nach Hause, mit in die Nacht und genießt es. Dann, am Morgen danach sehnt man sich nach der nächsten Abkühlung, denn es ist bereits wieder heiß.

Ich weiß schon genau was passiert, wenn der Sommer zu Ende geht und der Herbst uns wieder mit seinen kalten nassen Tagen „überrascht“. Vorbereitend auf den Winter wird uns das Wasser zu kalt sein, wir uns nach dem Pool zurücksehnen und uns ärgern, dass wir nicht ausreichend mit dem Bauchgurt trainiert haben, obwohl ich es mir doch fest vorgenommen hatte und mit hoher Motivation den Gurt gekauft und installiert hatte. Naja, es war einfach zu warm dieses Jahr. ( Da fällt mir ein – im letzten Jahr war es einfach zu nass, um im Pool zu trainieren. Gar kein richtiges Sommerwetter)

Ich hoffe auf das nächste Jahr. Das wird schon werden 😉

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